Katholikentag Münster

Im Hauptgottesdienst des 101. Katholikentages in Münster haben wir gesungen: „Willkommen sind die Boten, die den Frieden verkünden.“ Das Foto ist unmittelbar nach diesem Gottesdienst entstanden.

Kardinal Reinhard Marx hat uns mit über 30.000 mitfeiernden Gläubigen in seiner Predigt dazu aufgerufen, sich nicht in die Sakristei zurückzuziehen, sondern in die Welt hinauszugehen und Zeugnis für Christus abzulegen. Beim Katholikentag in Münster sei es nicht um „Wohlfühlkatholizismus“ gegangen, sondern um Selbstvergewisserung. „Wir wollen Instrument des Friedens sein“, betonte Marx und fügte hinzu, wenn nicht die Christen hinausgingen, wer sollte es dann tun? Mit dieser Aufforderung haben wir am Sonntagnachmittag die Heimreise zurück nach Koblenz angetreten.

Hinter uns liegen fünf ausgefüllte Tage, an denen wir ein Fest des Glaubens und des fröhlichen Miteinanders gefeiert haben. Wir haben uns in Podien, Werkstätten und Vorträgen mit dem großen Thema Frieden auseinander gesetzt, aber auch mit anderen drängenden Fragen, die uns Christen aktuell umtreiben. Beispielsweise, wie die Seelsorge in den immer größer werdenden pastoralen Räumen neu geordnet und strukturiert werden kann und welche Bedeutung den engagierten Laien dabei zukommt.  Wir haben in vielfältigen Gottesdienstformaten zusammen gebetet und gesungen.

Der Katholikentag stand unter dem Leitwort „Suche Frieden“. Als Boten des Friedens kehren wir zurück in unsere Gemeinde, in unsere Familien und an unsere Arbeitsplätze.

Heinz-Peter Wilbertz

 

 

Eindrücke vom Katholikentag in Münster